
Berlin. – Vor allem Männer sind künftig gezwungen, ihre Küchensprache radikal umzustellen, wollen sie drohenden Bußgeldern und Gefängnisstrafen aus dem Weg gehen. Die Currywurst etwa darf künftig weder “Apachenpimmel” noch “Chateu im Darm” genannt werden.
Die Bratwurst darf zukünftig weder “Assiknacker” noch “Leichenfinger” heißen. Pommes dürfen nicht mehr als “Acrylamid Sticks”, “Akne-” oder “Altölstäbchen” oder gar “fettige Finger des Teufels” bezeichnet werden.
Auch Vegetarier sind künftig vor umgangssprachlicher Verunglimpfung geschützt. Wer sie in Zukunft noch “Blümchenkiller”, “Flachgraser”, “Körnchenpicker” oder “Möhrenschänder” nennt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen.