Liebe Autorinnen und Autoren,

an unserem Achselzucken-Schreibwettbewerb habt ihr regen Anteil genommen. 260 Texte, 170 Kommentare – und sechs unter euch haben sich sogar bereiterklärt, in Zukunft die Jury zu stellen. Das kam ohne Gegenleistung, und es war mehr, als wir je hätten erwarten können.

Also, zuerst: Danke. Fürs Schreiben, fürs Lesen, für die Mühe, die man den Texten und den Kommentaren angesehen hat.

Es wird keinen zweiten Wettbewerb geben. Die Kosten sind ein Grund, der Arbeitsaufwand ein anderer. Der Hauptgrund aber ist dieser: Wir hatten still gehofft, unter den Schreibenden Menschen zu finden, denen es nie ums Schreiben ging, die vielmehr gefragt als geschrieben haben, für die das behandelte Thema von existentieller Bedeutung ist. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Was jetzt passiert: Eure Texte bleiben online, frei zugänglich, wie bisher – wobei ihr uns natürlich benachrichtigen könnt, wenn wir euren Text offline nehmen sollen. Ansonsten nehmen nichts herunter. Es gibt kein gedrucktes “Best of”, kein Finale, kein Denkmal. Der Kommentarbereich bleibt offen. Genau wie das Forum für den Fall, dass doch irgendjemand den eigenen Weg betreffend in Dialog treten möchte. Ihr wisst also, wo ihr uns findet. Das braucht keinen Wettbewerb und keinen Preis. Dieser Weg war nie für die vielen. Für die wenigen braucht es keine Auszeichnung, nur eine Adresse. Ihr habt sie. Denkt auch daran, dass die Rubrik “Reiseberichte” von euren Texten lebt.

Danke für eure Zeit und eure Texte. Es war ein Gewinn. Euer Verlierer-Team


Das Verlierer-Regal

“Das Wesen von zwei Menschen kann sich mehr voneinander unterscheiden als das Wesen eines Minerals und eines Tieres. Genau das verstehen die Menschen nicht. Und sie verstehen nicht, dass Wissen vom Sein abhängt. Sie verstehen dieses Letztere nicht nur nicht, sondern wollen es auch definitiv nicht verstehen.“

G. I. I. Gurdjieff
Nichts werden

Wir bieten den Namenlos-Kurs an. Der ist aber recht teuer, da persönlich begleitet und individuell angepasst. Die Anzahl der Plätze ist entsprechend limitiert. Außerdem sind Vorgespräche nötig, da es von beiden Seiten her passen muss.

Die wesentliche günstigere und simplere Option besteht darin, dich hier für einen – oder besser, beide – angebotenen Kurse einzuschreiben und sie eigenständig durchzuarbeiten. Mittlerweile bieten Browser ja automatische Übersetzungen an, so dass die Sprache kein Hindernis darstellen sollte.

Wer gar kein Geld ausgeben möchte, dem empfehlen wir, den praktischen Anleitungen von Nisargadatta, Ramana Maharshi oder Byron Katie zu folgen. Links zu kostenlosen E-Books der genannten Lehrer finden sich unten im Achselzucken-Bücherregal.