Alles ist ganz anders, als ich dachte

Mir ist gerade erst klar geworden, was los ist.

Also, das ist es — nichts hat Bedeutung. Kein gnädiger Gott kümmert sich um alle Geschöpfe. Keine Liebe. Kein Mitgefühl.. Keine Gerechtigkeit. Keine Ursache und Wirkung. Kein Gutes. Keine Güte. Kein Heiliger. Kein Erlöser. Kein Sinn. Auch nicht deren Gegensätze. Da ist keine Erde, kein Universum… kein Du… kein Ich. Es scheint die Welt zu geben. Aber da ist keine Welt. Nur sich verändernde Phänomene. Was alle sagen und tun, ist völlig irrelevant. Gut zu leben ist nicht anders als im Elend zu leben oder tot zu sein. Nichts zählt wirklich.

Die sogenannte größte Liebe ist das Zulassen… oder Akzeptieren… das ganze dumme Theater, das sich von selbst abspielt, zulassen und akzeptieren… (wahrlich ein Meisterwerk)

Nein… es gibt einen Gott, nur nicht den, den die Leute sich ausdenken. Gott kümmert sich nicht um die Menschen. Noch um die Erde, das Universum. Gott hat keine Menschlichkeit. Und keinen Plan. Wenn dies nicht passiert, dann wird eben das passieren. Was den Wandel angeht, ist Vielfalt alles, was zählt. Gut oder Böse spielt keine Rolle…

„Werde erleuchtet, so wird die Wahrheit durch dich weiterleben…“, sagen die Leute. Und meinen obendrein, es entstehe dann ein Heiligenschein. eine Befreiung von allen schlechten Eigenschaften. Aber lebt die Wahrheit nicht schon in jedem von uns? Nicht nur gute Menschen und gute Dinge kommen von Gott. Gott offenbart sich durch alles. Durch das Beste wie durch das Schlechteste. Und wer kann schon wirklich sagen, was das Beste und was das Schlechteste ist? 

Entweder Gott/die Wahrheit durchdringt alles und jeden — oder nichts und niemanden. Das ganze Schauspiel ist eins. Und es kann sich niemals mit der Wahrheit vereinen. Zugleich sind Schauspiel und Wahrheit eins …

Es gibt viel zu bedenken … Ich glaube, ich werde das tun … Ich bin immer noch geschockt … Alles ist ganz anders, als ich dachte … 

David